Schwarzkümmel

Die meisten von uns werden noch nie etwas von „Echtem Schwarzkümmel“ (Nigella sativa) gehört haben. Das liegt höchstwahrscheinlich daran, dass dieses Gewürz bei uns in der westlichen Welt relativ unbekannt ist. Auch wenn der Schwarzkümmel bereits seit mehr als 2000 Jahren als Gewürz und als natürliches Heilmittel Einsatz findet, werden in den Industrieländern bevorzugt pharmazeutische Präparate in Verwendung gebracht, die weitaus ineffektiver sind und zudem häufiger gefährliche Nebenwirkungen in sich tragen. Die positiven Eigenschaften, die dem Schwarzkümmel zugesprochen werden, können mittlerweile auch wissenschaftlichen Nachweis bieten.

Schwarzkümmel stammt ursprünglich aus Ägypten und Westasien und gilt dort schon seit Jahrhunderten als Heilmittel gegen zahlreiche Leiden. Auch in Europa war seine Wirkung lange Zeit bekannt, geriet jedoch in Vergessenheit und man entdeckte es erst in den 90-er Jahren schwarzkümmel anwendungwieder. Man kultivierte die Pflanze in Südeuropa und Nordafrika. Nach der Wende konnte die Heilkraft der Schwarzkümmelsamen wissenschaftlich untersucht werden und man stellte eine positive Auswirkung auf das Immunsystem fest.

Schwarzkümmel wächst besonders gut auf humusreichem Boden. Auch auf steinigen Plätzen und vereinzelt auf Ackern kann man die Pflanze finden. Sie ist einjährig und wird zwischen fünf und 60 cm hoch. Die Blüten der Pflanze sind hellblau bis weißgrau. Sie blühen vom Juni bis in den August. Bis in den Herbst entwickeln sich die Samen, welche ca. 2 bis 3 mm groß sind und welche man für Heilzwecke verwendet.

Möchte man die Pflanze im eigenen Garten anbauen, sollte man die Samen im Frühjahr pflanzen. Der Standort sollte sonnig sein, der Boden reich an Humus. Anfangs muss man nicht düngen.

Der Name Schwarzkümmel ist irreführend, denn der Schwarzkümmel ist kein Kümmel. Der echte Schwarzkümmel (Nigella sativa), gehört der Familie der Hahnenfußgewächse, den Ranunculaceaen an und hat botanisch mit dem gemeinen Kümmel (Carum carvi), aus der Pflanzenfamilie der Doldenblütler, keine Verwandtschaft.

Nicht zu verwechseln ist die Pflanze mit der sehr ähnlichen Zierpflanze Nigella damascena („Jungfer im Grünen“. Die Samen können geerntet werden, wenn sie ihre schwarzbraune Farbe angenommen haben. Sie müssen noch einmal getrocknet werden, bevor man sie verwenden kann.

 

Kurzes Q&A:

Schwarzkümmel wie essen ?

Schwarzkümmel ist vielseitig einsetzbar, zu Gemüse, Suppen, Fleisch, auf Kuchen und Gebäck. Es harmoniert besonders mit diesen Gewürzen: Sesam, Koriander, Fenchel, Thymian, Kreuzkümmel, Ingwer, Zimt, Nelken, Muskatnuss, Chilli und Bockshornklee.

Wie Schwarzkümmel mahlen ?

Wenn sie den Schwarzkümmel vor dem vermahlen kurz Anrösten schmeckt er besser.

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Was ist Schwarzkümmel ?

Der Schwarzkümmel, gehört zur Familie der blühenden Pflanzen. Er wächst als schlanke bis stoppelige einjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 15 bis 50 cm. Die oberen Pflanzenteile sind behaart. Die einfachen oder verzweigten Stiele sind im oberen Bereich gestreift. Die gefiederten Blätter haben 0,8 bis 2 mm breite Blattabschnitte mit spitzen oberen Enden.

Wo wächst Schwarzkümmel ?

Die ursprüngliche Heimat des Schwarzkümmels liegt in Westasien, im Irak und in der Türkei. Da es nicht besonders anspruchsvoll ist kann es aber überall angebaut werden, auch in Deutschland.

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     Schwarzkümmel als Lebensmittel

Der Geschmack von Schwarzkümmel ist aromatisch, leicht bitter-scharf und erinnert ein wenig an frischen Oregano.

Schwarzkümmelöl ist nicht nur ein Allheilmittel, es wird auch als Lebensmittel verkauft. Das Öl ist gut verdaulich und schmeckt würzig und nussig. In der Heilkunst ist Schwarzkümmel ein gern eingesetztes Mittel gegen Asthma und Keuchhusten, aber auch gegen viele weitere Erkrankungen der Atemwege. Wer mit natürlichen Mitteln seinen gesundheitlichen Problemen entgegenwirken möchte, sollte darüber nachdenken, welchen Nutzen der Schwarzkümmel für ihn haben könnte.

Die Pflanze wirkt einen positiven Einfluss auf die Verdauung zu haben, so kann man sie zur Behandlung von Blähungen, Durchfall, Koliken, Magenschmerzen und Verstopfung, sowie bei Hauterkrankungen anwenden. Hauptsächlich im Orient und in den Mittelmeerländern wurden die kleinen Powerpakete zur Stärkung des gesamten Organismus verwendet Für die innere Reinigung und Entgiftung des Körpers, der Kräftigung und Entschleimung der Lungen bei Schnupfen, Husten und Erkältung. Die Pflanze lässt sich ausserdem auch als Tee oder als Zusatz für den Kaffee verwenden. Für ersteres werden die Samen gequetscht und mit Wasser übergossen 15 Minuten ziehen gelassen. Für den Kaffeezusatz verwendet man gemahlenes Pulver. Das als Nahrungsmittel verkaufte Öl kann man äußerlich sowie innerlich anwenden.

Eine Monographie der maßgeblichen Kommissionen (E oder WHO) gibt es bisher nicht. Aus diesem Grund gilt Schwarzkümmel lediglich als Gewürz und Nahrungsergänzungsmittel. Die massenhaften wissenschaftlichen Studien, die sich in letzter Zeit mit der Pflanze befassen, beziehen sich in erster Linie auf die Einsatzmöglichkeiten und Wirkungen von Schwarzkümmelöl. Die Resultate sind durchaus positiv und weisen auf die Bereiche Lungenheilkunde, Rheumatologie, Onkologie und Infektionskrankheiten. Im Journal of Physiology and Pharmacology erschien hierzu im Jahre 2016 eine Überblicksarbeit. Sehen wir uns aber die Möglichkeiten an, die heute bereits für uns existieren und uns die gesunden Wirkstoffe des Schwarzkümmels schenken können.

 

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