Echter Schwarzkümmel

Was Sie über echter Schwarzkümmel wissen müssen

Inmitten von Knochenbrühe, „rohem“ Wasser und Kollagengerede haben Sie vielleicht Gespräche über ein weiteres angebliches Superfood gehört, das derzeit im Bereich der Reformkost im Trend liegt: Schwarzkümmelöl. Die Substanz wurde 2018 von Natural Grocers als ein Top-10-Trend für natürliche Lebensmittel identifiziert, der ihre Wirksamkeit bei der Behandlung verschiedener Gesundheitszustände hervorhob. Aber was genau ist Schwarzkümmelöl, ist es wirklich so gut für dich, wie zum Teufel sollst du diese dunkle, mysteriöse Flüssigkeit konsumieren?

Was genau ist Schwarzkümmelöl?

Echter Schwarzkümmel, oder Nigella sativa, ein blühender Strauch, der in Osteuropa, dem Mittleren Osten und Asien wächst. Es enthält chemische Verbindungen namens Thymochinon und Caryophyllen, die mit bestimmten gesundheitlichen Vorteilen verbunden sind, erklärt Stephanie Ferrari, eine in Massachusetts ansässige registrierte Ernährungsberaterin.

Die Substanz wird seit Jahrtausenden medizinisch genutzt. Tatsächlich glauben Historiker, dass King Tut, Cleopatra und Hippokrates Schwarzkümmel für eine Reihe von Krankheiten eingenommen haben, darunter Unwohlsein, Schwäche, Husten und Hautpflege. In den letzten Jahren hat Schwarzkümmelöl (eine flüssige Version von Schwarzkümmel) im Bereich der Reformkost an Popularität gewonnen, da sich das Bewusstsein für seine angeblichen gesundheitlichen Vorteile ausbreitet. Hier ist, was du wissen musst: Studien haben ergeben, dass potenzielle gesundheitliche Vorteile bestehen

Echter Schwarzkümmel wurde zur Behandlung einer Reihe von Krankheiten verwendet, darunter Asthma, Bluthochdruck, Diabetes, Entzündungen, Husten, Kopfschmerzen, Ekzeme, Fieber, Schwindel und die Grippe. In den letzten Jahrzehnten haben wissenschaftliche Studien ihr Potenzial zur Behandlung oder Abschwächung verschiedener Krankheiten vorläufig bestätigt. Schwarzkümmelöl wurde mit einer verbesserten Leberfunktion und der Vorbeugung von Leberschäden, Lebererkrankungen und Diabetes Typ 1 und Typ 2 in Verbindung gebracht, erklärt Cate Ritter, eine zertifizierte Ernährungsberaterin für funktionelle Diagnostik. Außerdem haben sich seine chemischen Verbindungen als stark antipathogen und antimykotisch erwiesen.

Der echte Schwarzkümmel stammt aus der Familie der Hahnenfußgewächse. Die einjährige, krautige Pflanze erzielt dabei eine Wachstumshöhe zwischen 15 und 50 Zentimetern. Die oberen Pflanzenteile sind ausserdem locker behaart und besitzen hin und wieder drüsige Trichome. Der aufrechte Stängel ist zudem einfach oder mit Verzweigungen versehen. Im oberen Bereich besitzen die Stängel Streifen. Die Blätter des echten Schwarzkümmel verfügen überdies über ein oberes spitzes Ende und einer Fiederung. Blattabschnitte werden dabei von 0,8 bis 2 Millimeter breit. Beim echten Schwarzkümmel stehen die Blüten einzeln und werden nicht von anderen Blättern umhüllt. Sie sind zwittrig und verfügen über fünf freie, eiförmige weißliche bis hellblaue kronblattförmige Blätter mit stumpfen Enden.

Echter Schwarzkümmel – Nur das Original kaufen

Die Pflanze verliert früh ihre umhüllenden Blätter. Trotzdem besitzt die Pflanze zehn zweilappige Honigblätter und zahlreiche Staubblätter. Dreikantiger und runzeliger Schwarzkümmelsamen befindet sich in den aufgeblasenen und warzigen geschlossenen Früchten. Als Würz- und Heilmittel sind sie sehr begehrt. Ursprünglich war der echte Schwarzkümmel im Irak und der Türkei beheimatet. In südeuropäischen Ländern, Nordafrika und Indien wächst er ebenfalls gut. Saatgut für Schwarzkümmel ist in Baumärkten und Gartencentern anzutreffen. Schwierig gestaltet sich der Anbau in heimischen Gärten. Aussaat im Frühling aber zunächst nicht düngen.

Das Kraut bevorzugt warme, niederschlagsarme Gebiete, der Boden muss locker und sandig sein. Ausgesät werden die zur Ölgewinnung bestimmten Pflanzen im September. Die Ernte beginnt, sobald die Pflanzen von unten her absterben. Die Samen sind in mohnähnlichen Kapseln eingeschlossen, verbreiten einen recht angenehmen Duft und schimmern mattschwarz. Der Duft lässt and Anis denken. Geschnitten wird vor Sonnenaufgang, um das Feuchtwerden durch Morgennebel oder Tau zu verhindern. Die abgemähten Pflanzen werden zum Trocknen in großen Bündeln auf saubere Tücher gelegt. Anschließend wird der Samen ausgedroschen, in Säcke gefüllt und zur Ölmühle transportiert.

Es sollte immer nur echter Schwarzkümmel gekauft werden. Ähnliche Zierpflanzen haben mit dem original nichts gemeinsam.

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Echter Schwarzkümmel und seine Inhaltsstoffe

Im Schwarzkümmel befindet sich eine Vielzahl an Inhaltsstoffen. Sie können sich positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden auswirken. Wegen der komplexen Formation gelten die Inhaltsstoffe als sehr nützlich gegen bestimmte Erkrankungen. Beispielsweise enthält Schwarzkümmel Bitterstoffe wie Saponine. Ungesättigte und gesättigte Fettsäuren sind zwischen 60 bis 80 Prozent vorhanden. Eine besondere Betonung verdient ausserdem Linolsäure. Diese Fettsäure kann nur über die Nahrung aufgenommen werden und ist für den Organismus von substanzieller Bedeutung. In echtem Schwarzkümmel wurden acht unterschiedliche Aminosäuren Arginin, Asparagin, Glycin, Phenylalanin, Serin, Tyrosin und Valin nachgewiesen. Zudem befinden sich im echten Schwarzkümmel ätherische Öle (insbesondere Thymochinon), die Vitamin A, B, C und sowie die Mineralstoffe Magnesium und Selen.

Vor dem Hintergrund dieser reichlichen Inhaltsstoffe und ihren Wirkungen gesehen wird verständlich, dass Schwarzkümmel heutzutage mehr und mehr Gebrauch in der Naturheilkunde findet. Weder als Medikament noch zu den homöopathischen Arzneimittel zählt das Hahnenfußgewächs und ebenfalls nicht als Naturheilmittel im engeren Sinn bezeichnet werden kann. Es ist eindeutig belegt, dass der Schwarzkümmel als Nahrungsergänzung positiv auf unsere Gesundheit auswirkt.

 

Fazit

Durch gute Erfahrungen und wissenschaftlichen Erfolgen immer wieder in der alltäglichen Anwendung bestätigt, möchte man die ganz präzisen Heilwirkungen des Schwarzkümmels und insbesondere seines Öls mittlerweile in der Naturheilkunde nicht mehr entbehren. Schwarzkümmel ist schlechthin ein Universal- und Naturheilmittel. Wie bereits erwähnt, kommt nur der Samen des Schwarzkümmels (Semen Nigellae) zum Einsatz. „Habba el Baraka“, sein ägyptischer Name, bedeutet in Deutsch „segensreicher Samen“. Seine Anwendungsgebiete reichen von der Hautpflege bis hin zur Behandlung von Erkrankungen der Haut sowie der Atemwege. Dabei können durch seine Zellhormone auch Allergien und Infektionskrankheiten effektiv in Behandlung gehen. Es lohnt sich, echten Schwarzkümmel in den Tagesablauf einzubeziehen. Unwichtig, ob als interne oder externe Anwendung. Man kann die Samen ganz oder gemahlen in Rezepten einbauen. Sie machen Eintöpfe, Aufläufe, Gemüse- und Fleischgerichte, Soßen und sogar Desserts zu einem köstlichen Genuss in eine unbeträchtliche orientalische Geschmacksrichtung. Auf Fladenbrot sind die Samen allerorts bekannt.